Buchvorstellung: Licht und Zorn von Lauren Groff

Das Buch Licht und Zorn handelt von einer Ehe, zwischen Mathilde und Lotto.

Licht und Zorn

Erste Teil Licht: erzählt über Lotto

Mathilde unterstützt Lotto, der als Schauspieler eher mittelklassige Leistung bringt, und eigentlich nach seinem Abschluss außer zwei, drei kleine Rollen, kein Geld nach Hause bringt. Obwohl Lotto aus einer reichen Familie stammt, hat sich seine Mutter finanziell von ihm abgewandt, als sie von der Heirat mit Mathilde erfuhr.

Nur seine kleine Schwester Rachel hält zu ihm, und steckt ihnen so manchen Schein, den sie von ihrem üppigen Taschengeld gespart hat, zu.

Mathilde versucht alles mögliche um die beiden über Wasser zu halten. Ist gleichzeitig auch die Stütze von Lotto.

Dieser entdeckt nach einiger Zeit, sein Talent um Stücke fürs Theater zu schreiben.

Die Ehe scheint eine glückliche Ehe zu sein. Die beiden sind sich regelrecht verfallen, selbst nach langer Zeit lieben sie sich noch sehr innig.

Doch kennen sie sich wirklich gut? Weiß der eine vom anderen wirklich, was sich in dessen Kopf abspielt?

 

Meine Meinung zum Buch Licht und Zorn:

Das Buch startet mit der Geburt von Lotto. Dann wird seine Mutter beschrieben, in alles Facetten.

Es zieht sich wie Kaugummi, die ersten Seiten und Kapitel lang.

Auf einmal nimmt das Buch Gestalt an, es nimmt Fahrt auf, Lotto lernt Mathilde kennen, sie heiraten nach nur zwei Wochen und der Leser begreift wohin die Reise geht, oder auch nicht.

Als Lotto anfängt zuschreiben, kann man teilweise die Stücke mit lesen. Die Kapitel sind nur noch eingeteilt von dem jeweiligem Stück welches Lotto schreibt.

Die Jahre fliegen dahin. Lotto’s Stücke werden von einer Kritikerin Phoebe Delmar immer wieder zerrissen und schlecht geredet.

Aber für Mathilde ist das nur ein Zeichen dafür, dass Lotto weiterschreiben soll.

Der zweite Teil: Zorn erzählt von Mathilde.

Was hinter der freundlichen und lieben Person Mathilde steckt, wie sie aufgewachsen ist, was alles passierte, bevor sie Lotto kennenlernt.

Die ganzen Teilchen ergeben plötzlich ein Ganzes. Das Buch gestaltet sich zu etwas phänomenalen.

Alles, was vorher unwichtig schien, bekommt weiter Gestalt und stellt sich als wichtig heraus.

Die Autorin schreibt, wie selten gelesen, etwas alltägliches, wie eine Ehe, auf eine Art und Weise, die überrascht, verblüfft und etwas in mir zurücklässt, was ich selbst kaum in Worte fassen kann.

Es stimmte mich traurig, die letzte Seite zu lesen, so dass ich erneut wieder am Anfang begann und dann begann ich gleichzeitig auch zu begreifen, was da geschieht am Anfang.

Eigentlich wäre ich nicht an diesem Buch drangeblieben, aber ich lass irgendwo, dass es das Lieblingsbuch von Barak Obama sei, ob das stimmt oder nicht, weiß ich natürlich nicht. Somit muss es wohl irgendwas haben, was ich noch nicht entdeckt hatte, dachte ich mir. Außerdem zog es mich an, immer, wenn ich es im Regal liegen sah, hatte ich Lust weiterzulesen.

Das Schöne am Buch, ich wurde nicht enttäuscht, und ich bin froh es gelesen zu haben.