Marc Elsberg hat es mal wieder geschafft mich total in seinen Bann zu ziehen.

Nach Burn out und Zero,  kommt Helix und ich konnte meine Finger nicht davon lassen.

Zero fand ich sehr erschreckend, aber was nun in Helix thematisiert wird, traumatisiert noch stärker.

Nun zum Buch:

Es beginnt damit, dass der US-Aussenminister leblos zu Boden sackt.41-oE8V8YkL

Im nächsten Kapitel geht es um Mais. Die ganze Ernte wurde von dem so genanten Armyworm vernichtet, was dieser übrig gelassen hat, wurde von der Dürre hingerafft. Bis auf ein kleines Feld genau mittendrin, welches scheinbar von dem Parasit gemieden wird und selbst die Dürre den Pflanzen nichts anhaben konnte.

Im dritten Kapitel stirbt der US-Aussenminister, vermutlich Herzinfarkt.

Dann kommt Jill, sie erfährt vom Tod des US-Aussenministers.

Und zu guter Letzt kommt noch ein Ehepaar ins Spiel Helen und Greg, die sich sehnlichst ein Kind wünschen.

Ihnen wird ein unvergleichliches Angebot gemacht, da sie auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen konnten, und sie auf künstliche Befruchtung zurück greifen müssen, warum nicht einen Spitzensportler, der auch noch besonders intelligent ist, oder eben außergewöhnlich in allen Bereichen ist, einsetzen lassen.

Kurz um genetisch modifizierte Babys. Zuerst hielt Greg alles für einen Scherz, bis sie einen Ausflug nach New Garden unternehmen.

Zuerst glaubt der Leser an Zufälle vielleicht. Aber nach und nach enthüllt sich die ganze Tragweite.

Meine Meinung:

Das Buch fesselt von der ersten Seite an. Die Protagonisten durchleben ein Szenarium, wie in einem schlechten Film. Das Staunen und nicht Glauben wollen beherrscht.

Der Aufbau, die Geschehnisse in einzelne Tage zu unterteilen, erinnert an die Schöpfungsgeschichte, zieht eine schöne Parallele.

Zuerst erkannt ich die Zusammenhänge nicht, aber je weiter ich lass, umso deutlicher wurden die Anzeichen. Ein Buch, zum Glück nur ein Fantasy Roman, oder doch bald Wirklichkeit? Da hoffe ich, dass bis dahin noch viel Zeit vergeht.

Am Anfang wechseln die Personen und die Orte schnell. Es geht Schlag auf Schlag. Von dort nach hier und wieder zurück. Die Geschichtet findet sich mehr und mehr zusammen.

Dazwischen immer wieder das Menschliche der Personen betont. Wie die Familie. Ängste und Nöte. Schöne Beschreibungen der Personen. Charaktere die gemocht werden, oder eben unsympathisch rüber kommen.

Fazit:

Marc Elsberg hat es mal wieder geschafft, Wer die anderen Bücher kennt und liebt, für den gibt es kein Entkommen. Auch dieses Buch muss gelesen werden.

Aber auch für alle, die den Autor noch nicht kennen. Szenarien wie diese, Genforschung, oder auch die Manipulation der DNA- dem genetischen Code des Menschen, sollte gut überlegt werden. Sonst ist dieses Buch keine Fiktion, sondern bittere Realität.