Die Autorin Lucinda Riley versteht es den Leser abzuholen und mit ihr auf eine Reise zu nehmen. Star d`Aplièse ist eine von sechs Schwestern, die, nach dem Tod ihres geliebten Vaters Pa Salt, durch sein Testament, auf eine Reise geschickt wird, zu ihren Wurzeln.image

Nachdem ihr Vater gestorben war, hinterließ er seinen sechs Töchtern, die alle adoptiert wurden, einen Hinweis auf ihre Herkunft, mit Koordinaten.

Er ermutigte sie, diese Reise anzutreten um so mehr über sich und ihre Geburt herauszufinden.

Die sieben Schwestern wurden nach dem Siebengestirn der Plejaden benannt. Allerdings, die Siebte, Merope fehlte.

Nach dem ersten Band: die sieben Schwestern und dem zweiten Band: Die Sturmschwester kam nun Band Nr. 3 Die Schattenschwester.

Die Schattenschwester beschreibt Star treffend mit einem Wort. Der Leser wird in die Vergangenheit von Star gezogen, die eigentlich Asterope heißt.

Der dritte Band ist wieder phänomenal gelungen, die Geschichte um ihre Vergangenheit, sowie die Geschichte um sie zu erfahren fesselt den Leser vom ersten Augenblick an.

Star, die Schattenschwester, deshalb, weil sie im Schatten von Cece kaum einer zu beachten scheint, blüht auf, während ihrer Suche. Sie löst sich aus der Abhängigkeit, geht zum ersten Mal eigene Wege, wird allerdings immer wieder vom schlechten Gewissen überrannt, weil sie ihre Schwester allein lässt.

Das Schicksal greift nach ihr mit starker Hand und sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Herkunft.

Ein wunderschönes Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, das Buch ist stimmig.

Es ist immer wieder ein Genuss, ein Teil dieser außergewöhnlichen Reihe in den Händen zu halten. Die sieben Schwestern ist eine Buchreihe die mich sehr begeistert. Natürlich warte ich auch gleich schon mit Spannung auf den nächsten Teil.