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Vegan, laktosefrei, glutenfrei – Glaubensfrage Ernährung | Doku | 45 Min | NDR – YouTube

Zufällig bin ich heute auf diese DOKU  gestossen- Danke an explore nutrition.

Ich bin sowieso nicht der Freund von vegetarische „Irgendwas“ Fleisch.

Nun bin ich so frei in meiner Meinung und sage, ich bin vegetarisch, warum sollte ich dann etwas vegetarisches zu mir nehmen, was schmeckt wie Fleisch?

Der Oberhammer ist allerdings, in der Doku, dieses eine Statement, was mich dermaßen „tierisch“ aufgeregt hat.

Dass sich die Menschen, die Fleisch essen, keine großen Gedanken über ihre Ernährung machen. Gehts noch?

Oder diese als McDonalds-Menschen zu bezeichnen. Nur weil ich Fleisch esse, heißt das nicht, das ich täglich zu McDonalds gehe, noch bedeutet es, dass ich mich nicht mit meiner Ernährung auseinander setze.

Ich bin eher der Meinung, das vegan / vegetarisch ernährende Menschen, die sich von vegetarischen Fleischprodukten ernähren, hier ihre Linie nicht durchziehen. Vor allem muss denen auch bewusst sein, dass „Fleischgeschmack“ durch Aromen kommt, die wer weiß was in ihrem Körper anrichten.

Wenn ich ein Fleisch esse, welches von BIO Erzeuger kommt, wo das Tier artgerecht gehalten wird, denke ich, ist das weitaus gesünder als die Chemie-Pampe, die in vegetarischen Fleischprodukten enthalten sind.

Natürlich bin auch ich gegen Massentierhaltung. Das hat kein Tier verdient.

Erschreckend finde ich, dass Zusätze mit Vitamine tatsächlich den Verbrauchern ein besseres Gefühl geben, wie in der Doku zu sehen ist.

Ich tu mein Bestes und suche Produkte ohne diese Zusätze, die, wirklich immer seltener werden.

Nein, ich möchte kein extra Calcium, und auch kein extra Vitamin D. Ich möchte meine Produkte wie sie sind. Vor allem, wenn ich nur solche Produkte konsumiere, bin ich doch bei fettlöslichen Vitaminen schnell an der Obergrenze, der Überblick geht doch komplett verloren. Gerade bei Vitamin A kann das sehr schwere Folgen haben.

Den Verbrauchen wird hier Gesundheit suggeriert, und dabei geht es hier nur um den Profit. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen auf diese Schwindelei aufmerksam wird, und die Produkte nicht mehr kauft. Super Food oder Functional Food, braucht kein Mensch. Und ist zum Teil überhaupt nicht gesünder als normales Essen, wenn selbst zubereitet.

 

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  1. Hi,

    ich finde auch, dass diese sogenannten Superfoods überschätzt werden. Davon abgesehen bin ich auch kein Fan von Produkten mit elend langen Zutatenlisten.

    Was ich aber immer nicht so ganz verstehe ist die Kritik an Vegan-/Vegetarischen Fertigprodukten bzw. Fleischersatzprodukten. Denn die dort enthaltenen Inhaltsstoffe sind dieselben wie in allen anderen Fertigprodukten auch. Insofern sollte man, wenn es um irgendwelche Zusatzstoffe geht, seine Kritik auf alle Fertigprodukte an sich übertragen, wie ich finde. Und nicht nur auf vegane/vegetarische Produkte dieser Kategorie.
    Manche E-Nummern zum Beispiel können pseudoallergische Reaktionen hervorrufen. Nichts desto trotz, gerade wenn es um den gesundheitlichen Aspekt geht, würde ich zum Beispiel hinsichtlich Fleisch von verarbeitetem Fleisch Abstand nehmen. Denn, verarbeitetes Fleisch gilt, laut Weltgesundheitsorganisation WHO, als Karzinogen, welches Magen- sowie Darmkrebs begünstigt. Mehr hier: http://www.cancer.org/cancer/news/news/world-health-organization-says-processed-meat-causes-cancer

    Du bist der Ansicht, wenn man kein Fleisch isst, dann sollte man auch keine Produkte essen, die so schmecken.
    Ich finde Produkte wie zum Beispiel vegane Wurst oder Würstchen oder Vleischsalat ehrlich gesagt ekelig. Dasselbe gilt aber auch für das Original. Nichts desto trotz esse ich manchmal auch ein Fleischersatzprodukt. Ich sehe da auch keinen Widerspruch drin als Veganer ein Soja- oder Getreideschnitzel zu essen.

    In Bezug auf die Frage was nun gesünder ist – das Biofleisch oder das vegane Fertigprodukt lässt sich streiten. Ich persönlich halte vom Biofleisch jedenfalls nicht viel mehr als vom Massentierhaltungsfleisch. Denn auch dort erhalten die Tiere Antibiotika sowie Kraftfutter. Und „artgerechte“ Haltung hin oder her, die Biotiere landen schlussendlich oftmals beim selben Schlachter wie die Tiere aus Massentierhaltung.

    Ich denke nicht, dass jeder Mensch, der Fleisch isst sich generell keine Gedanken um seine Ernährung macht. Allerdings finde ich schon, dass sich viele Menschen, die Fleisch essen, zu wenig Gedanken über die Herkunft von Tierprodukten im Allgemeinen machen. Das gilt nicht nur für Fleisch. Sondern auch für Milch und Eier.
    Der Marktanteil an Massentierhaltungsprodukten (Fleisch, Milch und EIer) beträgt in Deutschland 98 Prozent. Viele sagen, dass sie Biotierprodukte kaufen würden. Doch würden die Menschen hierbei bewusster vorgehen, also so handeln wie sie es oft sagen, wären die Zahlen Massentierhaltung zu Bio jedenfalls andere. Insofern ist hier meiner Ansicht nach durchaus ein gewisser Nachholbedarf an bewussterem Umgang mit dem „Produkt Tier“ gegeben.

    Lg

    • Danke für deinen Kommentar, ich bin da absolut auch deiner Meinung. Es gibt einfach zuviel Nachholbedarf. Mir ging es in meinem Bericht hauptsächlich darum, dass viele Mitmenschen glauben, sie kaufen etwas Gesundes. Was eben nicht der Wahrheit entspricht. Natürlich ist in der Wurst, sowie in andere Produkte die selben E-Nummern drin, ebenso wie Konservierungsstoffe und der gleichen. Das bestreite ich nicht.

      • Also da muss man differenzieren. Es gibt durchaus Fleischersatzprodukte, die man als gesund werten kann. So zum Beispiel Produkte aus Lupinen (aus deutschem Anbau, kontrolliert biologisch) oder Seitan, also Weizeneiweiß. Die kommen meist ohne viele Zusatzstoffe aus und sind im Vergleich finde ich gesünder, da sie kein Cholesterin enthalten, keine Antiobiotika usw.

  2. Huhu! Also ob Antibiotika präventiv oder bei Bedarf oder ob genetisch verändertes, pestizidbelastetes Kraftfutter oder natürliches Futter aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet wird ist für mich schon ein Unterschied…

    • Na ja, bei Biohaltung ist ein Kraftfutterzusatz von bis zu 10 % erlaubt. So ganz kontrolliert biologisch und genetisch unverändert ist das also auch nicht. Es sei denn man bezieht sich auf Demeter, welche die strengsten Richtlinien zu erfüllen haben, deren Anteil am Gesamtmarkt jedoch ziemlich klein ist.

      • Ja, das weiß ich. Demeter, Bioland, Naturland…hab eine Zeit lang auf einem Bioland-Hof gearbeitet. Eine optimale Lösung gibt es sowieso in kaum einem Fall – zumal immer wieder irgendwelche Produzenten versuchen zu täuschen. Meistens lassen es die Umstände aber zu sich zumindest für das Bessere vom „Schlechten“ zu entscheiden. Nicht zuletzt, weil wir die Tiere nun mal nicht selbst züchten und schlachten können, können wir immer nur das nehmen, was auf dem Markt angeboten wird.

    • Die Wahl das Bessere vom Schlechteren zu nehmen hat man meist nur dann, wenn man selbst kontrolliert was man konsumiert. Sobald man aber ein Tierprodukt z.B. beim Bäcker oder im Redtaurant konsumiert, sieht der Sachverhalt anders aus.
      Desweiteren gibt es auch noch eine dritte Option. Sich vegetsrisch oder vegan ernähren zum Beispiel.

      • Ja, letztlich können wir in diesen Fällen nur das nehmen, was uns vorgesetzt wird. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anstoßen, aber bei fast allen Lebensmitteln – bei manchen mehr, bei manchen weniger – muss man sich die Frage nach den weitreichenden ökologischen Folgen und eventuellen Auswirkungen auf die Gesundheit stellen. Bestes Beispiel ist Obst und Gemüse, das um die halbe Welt transportiert wird. Von den Auswirkungen der Viehzucht, insbesondere Rinderzucht, mag man garnicht erst anfangen. Die Menschen wollen nunmal das ganze Jahr tropische Früchte essen oder Wasser aus Italien trinken. Dass dies negative Auswirkungen auf die Umwelt hat interessiert nunmal 90% der Menschen nicht. Diesem Anteil ist es egal, ob in Timbuktu einen Erntehelfer Bananen erntet, während ein Flugzeug flächendeckend die Bananenfelder inkl. Arbeiter mit Pestiziden besprüht. Und ja, auch Vegetarier und Veganer greifen gerade, weil sie auf andere Lebensmittel verzichten auch auf mehr unkonventionelle Gemüse- und Obstarten zu, die nicht immer Bio sind oder sein können. Das Thema ist einfach sehr kontrovers…aber ich glaube in einem Punkt sind wir uns einig: Massentierhaltung, hervorgerufen durch den überzogenen und unverhältnismäßigen Fleischkonsum, den viele Menschen an den Tag legen, ist einfach in jedem Fall schlecht.

    • Ich verstehe was du meinst. Doch, wenn man jetzt beispielsweise eine durschnittliche Mischkost einer durschnittlichen veganen Ernährung, beides mit konventionellen Obst- und Gemüseprodukten gegenüber stellt, so verursacht die vegane Ernährung im Durchschnitt 7 Mal weniger CO2-Emissionen als die Mischkost.
      Ein weiterer Aspekt hierbei ist auch, dass die Auswirkungen unseres Fleischkonsums bzw. Tierproduktekonsums im Allgemeinen weitaus weitreichender sind, als die unseres Obst- und Gemüseverzehrs. Das Worldwatch Institut beispielsweise errechnete, dass die Massentierhaltung mit ihren Beiprodukten für 51 Prozent aller weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist. Dazu kommt dann noch Faktoren wie Artensterben, Meerestodeszonen,
      Regenwaldabrodung usw.
      Das Beispiel mit den Bananen macht hierbei wohl einen eher geringen Anteil der Hauptproblematik aus.

      Ökologisch betrachtet gebe ich dir Recht, dass es besser ist z.B. auf saisonale und regionale Angebote zurück zu greifen, biologische Landwirtschaft zu fördern usw. Ich mache hierbei auch gerade bei Veganern die Erfahrung, dass diese eben meist darauf bedacht sind eben diese Faktoren und noch ein paar weitere (Kleidung, Konsum, Mülltrennung usw.) auch zu berücksichtigen.
      Ich achte z.B. zusätzlich auf Palmöl, weil dafür Regenwald abgerodet wird. Somit kosnumiere ich auch keine veganen Produkte, die Palmöl oder Palmfett beinhalten. Desweiteren achte ich bei Kaffee, Kakao sowie Tee und Bananen, dass diese weitestgehend aus fairem Handel stammen. Eben damit keine Menschen ausgebeutet werden. Dasselbe gilt für die Wahl der Fleischersatzprodukte, die ich beizeiten konsumiere. So versuche ich durch mein Kaufverhalten
      Unternehmen zu fördern, die auf faire Arbeitsbedingungen sowie biologische Landwirtschaft setzen usw.

      Ich stimme dir zu, dass der übermäßige Fleischkonsum, den unsere Gesellschaft an den Tag legt schlecht ist. Und ich glaube dir auch, wenn du sagst, dass du das schlecht findest. Doch ich würde mir, gerade wenn man sich doch auf Bio als Haltungsform beruft, mehr Konsequenz von meinem Gegenüber wünschen.
      Worte sind schön und gut, doch das was zählt sind Taten. Und wenn man kein kosequenter Bio-Tierprodukteesser ist, dann unterstützt man nun einmal das, von dem man sagt, dass man es für falsch hält.
      Und gerade als Veganer mache ich ehrlich gestanden immer wieder die Erfahrung, dass sich jeder Zweite auf das Bio-Argument beruft und sagt, er fände Massentierhaltung furchtbar und sei daher meiner Meinung. Doch keiner praktiziert Bio konsequent. Von daher stelle ich mir dann schon des Öfteren die Frage: Wie glaubhaft ist das was der andere sagt? Gehört derjenige, um deine Aussage hier aufzugreifen, zu den 90 Prozent, denen Tiere, die Umwelt, Menschen sowie der gesundheitliche Aspekt eigentlich egal sind, sodass
      derjenige das nur sagt um gut dazustehen?

      Grundsatzdiskussionen halte ich ebenfalls für wenig hilfreich. Denn mich interessiert hierbei weniger was jemand sagt, sondern was derjenige tut.

      • Huhu!Interessante Zahlen. Vor kurzem habe ich auch eine Dokumentation über die CO2 Problematik gesehen. Natürlich war auch Thema wie viel Getreide, Wasser etc. notwendig ist, um 1 kg Fleisch zu „produzieren“. Das ist schon sehr krass. Ich mag deine Ansichten und finde es gut, dass du nicht so ein Ernährungsextremist bist, der alle Fleischesser als Mörder darstellt. Wie auch immer. In meinen Augen ist die Lösung eigentlich so naheliegend wie scheinbar utopisch: Isst man max 1-2 Mal die Woche Fleisch, kann man hierbei auch auf das teurere Bio-Produkt zugreifen – so sehe ich das. Würde das jeder tun, würden wir vermutlich ohne Massentierhaltung auskommen…

        • Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich immer wieder frage woher dieses Vorurteil kommt Veganer würden andere als Mörder darstellen? Ich habe persönlich noch nie so jemanden kennen gelernt, geschweige denn so etwas erlebt.
          Wobei ich auch sagen muss, dass ich persönlich generell gegen das Töten von Tieren bin, weil ich es einfach für unnötig halte. Bei Fisch z.B. bin ich der Ansicht, dass wir Fisch komplett von unserem Speiseplan streichen sollten.Näheres habe ich mal hier dazu erläutert: https://wiressenpflanzen.wordpress.com/2016/02/17/fisch-ein-noch-immer-viel-zu-wenig-beachtetes-thema-oder-warum-wir-fisch-von-unserem-speiseplan-streichen-sollten/
          Vielleicht interessiert es dich.

          Die Zahlen sind in der Tat erschreckend. Was ich dir empfehlen kann dir mal anzusehen ist die Dokumentation „Cowspiracy“. Darin geht es gerade um die öklogischen Faktoren der Massentierhaltung.

          • Leider habe ich schon mehrere Menschen getroffen – Fleischesser wie Vegetarier/Veganer – denen das Motto leben und leben lassen fremd ist. Ich bin ein starker Verfechter gesunder, ausgewogener und vor allem vollwertiger Ernährung, treffe aber auch manchmal auf Leute, an denen meine Argumente abprallen, weil es sie einfach nicht kümmert. Das muss man dann auch einfach mal hinnehmen 🙂 Wobei sich in meinen Augen der Mehrwert von Vollkorn genauso wenig abzustreiten ist, wie die Problematik der Massentierhaltung…Hauptsache wir machen es richtig 😉

          • Ich muss ehrlich sagen leben und leben lassen schließt für mich mit ein, dass ich mit meinem Handeln keinem anderen schade. Und wenn jemand, der Fleisch isst sagt „leben und leben lassen“, dann klingt das zwar immer diplomatisch, hat jedoch gedanklich weiter geführt- für Fleisch muss ein Tier sterben – einen anderen Charakter.

            Persönlich halte ich den Konsum von Fisch und Fleisch in unserer Ersten-Welt-Gesellschaft für unnötig. Schlicht, weil wir Menschen beides nicht brauchen und sich jeder vegetarisch ernähren kann und damit alle nötigen Nährstoffe aufnehmen kann. Der Akt des Tötens ist insofern nicht notwendig, sondern dient primär der Befriedigung eines kurzen Gaumengenusses. Medizinisch betrachtet bietet eine Ernährung mit geringen Fleischanteilen gegenüber einer vegetarischen Ernährung prinzipiell keinen Vorteil.

            Ich stimme dir zu, dass man dem anderen nur Informationen liefern kann. Welche Konsequenzen der andere zieht, muss der mit sich ausmachen

          • Und danke für Link+Doku 😉

          • Bitte, gerne ;).

  3. Der Konsument muss überall ein Auge drauf werfen. Wenn ich mich nur von „bio“ ernähre, werde ich mit Sicherheit auch keine Produkte aus Bäckerei und Restaurant konsumieren, von denen ich nicht weiß, woher sie kommen, bzw was drin ist. Die Standard Bäckereien vertreiben eh nur Massenware, die mit ungewissen Zusätzen versetzt sind. Es gibt aber Bäckereien, die Demeter Qualität anbieten, wo man die Unterschiede auch schmeckt. Restaurant gestaltet sich schwerer, aber auch doch kann man nachfragen woher das Fleisch kommt.
    Für mich sind das keine Gründe um vegetarisch oder vegan zu leben.

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