Carbenie´s World

Mein Leben

Vegetarisch schön und gut, aber.. und dann war da noch Soja

Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die sich vegetarisch, bzw. auch vegan ernähren möchten. Sei es aus den einen oder anderen Gründen.

Ich gehöre nicht zu den Vegetarischen dazu, vor allem weil ich kein Soja, Tofu, und kein Käse mag, und weil ich einfach einem Stück Rinderfilet englisch-medium nicht abgeneigt bin.

Nun gut, aber warum um aller Welt, müssen denn jetzt vegetarische Schnitzel, vegetarische „Fleischgerichte“ hergestellt werden. Ich kann das nicht verstehen, das es Menschen gibt die das auch noch essen.

Nun kommt der Einwand, musst du mal probieren schmeckt voll lecker. Bäää nee, ist mir egal wie das schmeckt, denn, was ist da noch „natürlich“. Diese chemischen Cocktails, die einem suggerieren ich esse Fleisch, was ja völliger Schwachsinn ist, denn wenn ich das mögen würde, wäre ich kein Vegetarier geworden. Und ja ich weiß, viele machen das wegen den Tieren, und Massenhaltung und so. Sie wollen ein Zeichen setzen.

Ich setze ein Zeichen, in dem ich mein Fleisch beim „BIO“Bauernhof hole. Ja ich weiß es kostet, aber ist ohne Antibiotika und von glücklichen Hühnern, oder Tieren.

So kann ich meinem Körper etwas gutes tun, und nicht in dem ich mir lauter künstliche Sachen einverleibe, die mich wahrscheinlich über längere Zeit auch noch krank machen.

Soja zum Beispiel.

Soja ist eine Frucht, die früher als Düngemittel verwendet wurde, und eigentlich ungenießbar ist.

Chinesen verehrten die Sojabohne, aber sie aßen sie nicht.

Erst nach Jahrhunderten, konnten aus den Bohnen, genießbare Speisen zubereitet werden.

Und das diese Gesund sind, ist mehr den je umstritten. So ergaben sich Fälle, welche Demenz und Alzheimerkrankheit bei übermäßigem Sojaverzehr auslösten.

Tofu hat mäßigen Einfluss auf die Libido, welches sich Mönche zunutze machten, die vegetarisch wie auch zölibatär lebten. Tofu senkt den Testosteronspiegel.

Bei zweimaligem Konsum von Tofu in der Woche ist das Risiko an Hirnschwund zu erkranken doppelt so hoch.

Und was mich am Meisten schockierte, Schilddrüsen Erkrankungen sind auch auf Sojakonsum zurückzuführen. Das soll natürlich nicht heißen, dass alle Schilddrüsen Erkrankungen etwas mit Soja zu tun haben müssen. Aber schon allein der Verdacht und einige Fälle, in denen alles andere ausgeschlossen wurde.

Im Großen und Ganzen ist das Ganze Soja Thema noch lange nicht vom Tisch. Und was die Werbung schafft, ist bewundernswert. Ein eigentlich völlig unspektuläres Produkt wird beworben und so gepuscht, dass die Konsumenten denken, es wäre gesund. Dabei ist es das auf keinen Fall. Selbst wenn diese ganzen Dinge nicht zutreffen, ist es immer noch kein Produkt, welches der Gesundheit förderlich wäre.

Und nein das ist kein Aprilscherz.

 

 

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Wach

  1. Das Thema Soja ist eines, bei dem sich die Geister gerne mal scheiden und wo viel, ich sage mal, Misinformation veröffentlicht wird.
    Bei Demenz allein gibt es dutzende verschiedene Arten. Alzheimer ist hierbei meist nur ein Überbegriff. Hierbei sind sich Forscher bis heute nicht genau im Klaren wodurch Demenzerkrankungen genau hervorgerufen werden.
    Es gibt zum Beispiel eine Form der Demenz die sogenannte Vaskuläre Demenz. Hervorgerufen durch arteriosklerotische Ablagerungen an den Arterienwänden, was eine Minderdurchblutung verursacht und dann praktisch zu Schlagandällen führen kann, wodurch Hirnzellen schließlich absterben und somit, je nach Hirnareal, zu dementiellen Ausfällen führen können.
    Es heißt auch, dass ein Vitamin B12-Mangel die Entstehung von Demenz begünstige. Vitamin B12-Mangel betrifft u.a. häufig Menschen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungem aber auch ältere Menschen. Also auch solche, die jeden Tag Tierprodukte essen. Meist begüstigt durch eine Störung des Intrinsic Faktors, der in den Belegzellen unseres Magens gebildet wird
    und praktisch als Transportmolekül für das B12 aus der Nahrung fungiert.

    Das nächste was ich mich frage ist: Was meinst du mit Hirnschwund? (Denn das ist keine genaue medizinische Diagnose.)

    In Bezug auf Soja und die Wirkung von Isoflavone, also Phytoestrogenen, auf die Schilddrüse, so gibt es dabei einige Studien, die zu dem Schluss kommen, dass der Konsum von
    Soja keinen Einfluss auf die Entstehung eines Strumas (Kropfes, wenn die Schilddrüse hypertrophiert) sowie einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
    hat. Viel wichtiger ist hierbei auf eine ausreichende Jodzufuhr zu achten.
    Der einzige Negativaspekt in Bezug auf den Konsum von Sojaprodukten ist, wenn man bereits einen Jodmangel oder eine Störung der Schilddrüsenfunktion hat. Dann kann der Konsum von Sojaprodukten die Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion begünsitgen. Ist beides jedoch nicht gegeben, also alles okay, ist das nicht der Fall.

    Es gibt zum Thema Soja beispielweise auch Studien, die sagen, dass der Konsum von Soja gerade wegen des Phytoestrogens den Prozess von Osteoporose aufhält. Denn besonders Frauen sind eine Risikogruppe daran zu erkranken. Ein Grund für die Entstehung von Osteoporose, also Knochenbrüchigkeit ist, das mit den Wechseljahren ausbleibende
    Estrogen. Denn das Hormon begünstigt die Bildung sogenannter Osteoblasten. Das sind Zellen, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind. Bleibt das Hormon
    aus, gewinnen die Osteoklasten, das sind Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind, die Überhand. Es entsteht also ein Missverhältnis über den
    natürlichen Abbauprozess im Alter hinaus.

    Desweiteren gibt es auch Studien, die zeigen, dass der Konsum von Soja vor der Entstehung von Brustkrebs sowie beispielsweise Ovarial – sowie Gebärmutterhalskrebs
    schützen soll. Es gibt auch Erkenntnisse, dass der Konsum von Soja beispielweise die Rückfallqote von Brustkrebs bei einst erkrankten Krebspatientinnen
    minimiert und damit einhergehend die Überlebenschancen dieser hebt.
    Dieses Video finde ich ganz interessant (ist halt auf Englisch): http://nutritionfacts.org/video/brca-breast-cancer-genes-and-soy/

    Als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, kam ich eher zu der Feststellung, dass um die gesundheitlichen Negativeffekte viel zu viel gehyped wird.
    Denn, wenn ich mir die ganzen Studien so ansehe, dann hat der konsum von Sojaprodukten eigentlich mehr Positiv-, statt Negativeffekte auf die menschliche
    Gesundheit.

    Davon abgesehen, wenn es einem nicht schmeckt, muss man es nicht essen. Da gibt es auch viele andere Dinge.

    Lg

    • Wie du ja schon schreibst, ist Soja ein Produkt bei denen es Missinformationen gibt, somit ist meine Frage, woher weißt du denn, das deine Informationen der Wahrheit näher kommen als meine?

      Hier noch einiges Ergänzendes. Ich hoffe, deine Fragen alle beantwortet zu haben:

      Sind Sojaprodukte gut fürs Herz?
      Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass die in Soja enthaltenen Isoflavone das gefäßschädigende LDL-Cholesterin im Blut deutlich senken können. Ob dies tatsächlich dazu führt, dass etwa weniger Herzinfarkte auftreten, ist offen. Eine Anzahl weiterer Studien hat die ersten Hoffnung aber ohnehin stark relativiert: Der Effekt von Soja auf LDL ist lange nicht so groß wie angenommen.
      Dass 25 Gramm Soja täglich gut fürs Herz sind, ist so nicht mehr haltbar“, sagt auch Kulling vom MRI. „Wenn es überhaupt eine Wirkung zeigt, dann nur eine kleine.“

      Hilft Soja gegen Wechseljahrbeschwerden?
      Durch Isoflavon und somit das Phytoöstrogen welches in Soja enthalten ist, sollen die Beschwerden, wie Hitzewallungen abmildern können.
      Nun hat die „American Heart Association“ allerdings herausgefunden, dass diese Aussage durch Studien nicht nachgewiesen werden konnte.
      Ausnahme wäre, wenn im Darm dass Daidzein zu Equol umgebaut werden kann, dieses wirkt stärker östrogen und könnte somit zu Linderung beitragen, hängt allerdings stark von den Bakterienbesiedelung im Darm und der Genetik ab.

      Was nun vielleicht doch ganz interessant ist, gerade bei diesen Frauen, die eben das Daidzein umwandeln in Equol, kann durch übermäßigen Verzehr an Soja die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen und auch das Brustdrüsengewebe verändern. Somit wird in den Wechseljahren auch davon abgeraten hoch dosierte isoflavonhaltige Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen.
      Somit hat Soja auch keine schützende Wirkung vor Brustkrebs. Eher das Gegenteil

      Das Demenz auch durch andere Ursachen ausgelöst werden kann, hab ich nicht bestritten.

      Zur Begrifflichkeit: Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Dazu zählen die Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz und weitere Demenzformen.
      Der Begriff Demenz ist international im ICD 10 (Internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision) einheitlich definiert.

      Alzheimer-Demenz
      Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz („der Alzheimer“). Rund 60 % aller Demenzen werden durch eine Alzheimer-Demenz hervorgerufen. Bei dieser Krankheit gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns durch Störungen des Gleichgewichts des Botenstoffs Glutamat Nervenzellen zugrunde. Man spricht auch von einer neurodegenerativen Demenz.

      Hirnschwund- Hirnatrophie bezeichnet den fortgehenden Schwund von Gehirnmasse und neuronalen Verbindungen im Gehirn. Betroffene leiden an Einschränkungen ihrer mentalen und/oder motorischen Fähigkeiten.

      Zur Schilddrüse:
      Aufgrund der sogenannten Goitrogene kann Soja und Tofu die Schilddrüsenfunktion und damit den gesamten Organismus negativ beeinflussen.
      Diese Stoffe, die, als äußeres Zeichen für Veränderungen an der Schilddrüse, einen Kropf wachsen lassen, was bei Versuchstieren beobachtet wurde, aber auch bei Säuglingen, nach hohem Sojakonsum.

      Schon 30 Gramm eingelegte Sojabohnen am Tag können zu Schilddrüsenerkrankungen führen, wie Dr. Yoshimochi Ishizuki von der Ishizuki-Schilddrüsenklinik an der Medizinischen Universität im japanischen Aichi nachwies. Toxikologen vom staatlichen britischen Comittee on Toxicity meinen sogar, dass Babys, sowie auch Veganer, die hauptsächlich von Sojaprodukten leben, besonders gefährdet für Schilddrüsenerkrankungen sind.

      Manchmal ist man sich einfach uneinig. Ich bin kein Fan von Soja, obwohl ich auch eine Zeitlang Sojaprodukte gegessen habe, um weg von der Kuhmilch zu kommen. Nun gehe ich lieber auf andere Alternativen. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist eben, das Soja durch Jahrhunderte lange Umwandlung erst zu dem gemacht worden ist, was es heute überhaupt genießbar macht. Sojamilch wurde von Nahrungsmittelsynthetiker erst mal konzentriert, strukturiert und aromatisiert. „Rohe“ Sojamilch (der wässrige Eiweißauszug aus Soja) ist absolut ungenießbar.

      • Ich denke was das Thema betrifft kann man viel hin und her diskutieren. Ich finde, wie gesagt, dass vieles negativ aufgebauscht wird und somit auch zu sehr Angst geschürt wird. Wobei andere Faktoren wie, dass verarbeitetes Fleisch zum Beispiel nachweislich das Magen- und Darmkrebsrisiko erhöht und somit ein Karzinogen ist, das wird dann gerne mal abgetan. Oder gesagt, dann dürfe man ja gar nichts mehr. Das zu beobachten ist immer ein wenig skurril.
        Vor allem, wenn du von Soja sprichst, was ist mit dem indirekten Verzehr von Soja? Wie stehst du dazu? Ich meine, wenn du in einem Restaurant oder bei Freunden eingeladen bist, kannst du dir nicht sicher sein, dass es sich bei dem angebotenen Fleisch um ein Bio-Produkt handelt, das kein Soja zugefüttert bekam. Sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Soja hierbei dann sekundär? Deine Meinung dazu fände ich mal sehr interessant.

  2. Es gibt Mittel und Wege das zu vermeiden, natürlich essen meine Freunde, nicht alle bio. Auch im Restaurant kann man nicht davon ausgehen. Allerdings fragen wir im Restaurant auch gerne mal nach, woher das Fleisch kommt. Bei Freunden, nagut, jeder bringt was mit, oder steuert was zum Essen bei, wir eben dann das Fleisch. Natürlich kann man Soja nicht komplett vermeiden, aber ich brauch es ja auch nicht noch zusätzlich essen, wenn ich es verhindern kann.
    Wenn jeden Tag Fleisch gegessen wird, hat das auch Auswirkungen auf die Gesundheit, das ist richtig, Aber ich muss ja nicht jeden Tag Fleisch essen. Kann ich mir nicht leisten, wenn es BIO sein soll. Somit, überall kann man nicht dahinter schauen.

    • Ich muss ehrlich sagen, dass mir das etwas unlogisch erscheint.
      Bei Soja sagst du, dass du das aus gesundheitlichen Gründen nicht isst/essen würdest bzw. schlichtweg für unsgesund hältst. Aber bei verarbeitetem Fleisch (rotes Fleisch steht ja auch in der Diskussion Magen- soiwie Darmkrebs zu begünstigen) ist ab und zu mal okay. Und das obwohl das nachweislich ein Karzinogen ist?

      Auch als Vegetarier oder Veganer muss man kein Soja essen. Es gibt, wie gesagt, auch Produkte auf Lupinenbasis oder beispielsweise Seitan, also Weizeneiweiß.

      Der indirekte Konsum von Soja hört ja bei Fleisch nicht auf. Sondern auch Kühe, auch sogenannte Biomilchkühe, erhalten oft Kraftfutter mit Sojazusätzen.
      Davon abgesehen, Bio heißt nicht sojafrei. Das einzige wo du wirklich sicher sein kannst, dass da kein Gensoja mit drin ist, ist Demeter, Neuland usw.
      Doch ich denke nicht, dass du deine kompletten Tierprodukte nur aus dieser Haltungsform beziehst, oder?

      Desweiteren, auch wenn du im Restaurant nachfragst woher das Fleisch stammt, denkst du du erhältst dabei immer eine zuverläsige Auskunft?
      Also, wenn ich nachfrage ob in gewissen Dingen Tierbestandteile mit drin sind, dann schaut mich der Kellner oder Koch des Öfteren mal ziemlich fragend an.

      Wie gesagt, ich will dich hiermit nicht angreifen. Mir erscheinen diese Aspekte in ihrer Konsequenz/Auslegung nur partiär unlogisch.

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