Immer näher kommt der Entbindungstermin, somit ist auch das Interesse immer größer mich vorab über alle Eventualitäten zu informieren.

Dass die Informationsflut mich eher überrennt, als das sie mir hilft, tut der Recherche allerdings keinen Abbruch. Leider ist die Unsicherheit in Bezug auf Babys so groß teilweise, dass ich sehr traurig bin. Ärzte die sich (ich hoffe zwar nicht, aber leider ist es wohl doch so) von Lobbyisten bzw, der „Werbemasse“ der Produzenten nicht verwehren können, und somit Empfehlungen geben, die dem Geldbeutel eher zugetan sind, als der Gesundheit des Kindes.

Traurig auch zu lesen, dass viele einfach den Arzt reden lassen, so nach dem Motto ich mach es eh anders. Das Vertrauen zu den Ärzten ist wie nie zuvor erschüttert.

Nun bin ich eine Person die auf Ärzte nicht viel gibt. Nachdem es zu meiner Mutter und mir (ich war etwas über 11 Jahre alt, hatte Verdacht auf einen Durchbruch der Magenwand) im Krankenhaus geheißen hat, ja liebe Frau K. wir können ihre Tochter ja mal aufschneiden, und dann schauen wir rein. Aber wir können so nichts erkennen.

oooOOOOhhh

Bitte was? Das einzig Vernünftige war zu gehen. Ich kann mich nicht mehr an die Worte meiner Mutter erinnern, aber sie hatte dem Arzt deutlich zu verstehen gegeben, dass sie das nicht möchte.

Ich lese immer häufiger, das die (Halb)Götter in Weiß nicht alles wissen können. Viele Menschen nehmen aber die Aussage des Arztes als unumgängliche Tatsache hin. Und wenn sie sich durch Schulungen nicht ständig auf dem Laufenden halten, eben immer noch ihr veraltetes Wissen praktizieren.

Gerade Kinderärzte hört man, sollen teilweise sehr „altmodisch“ oder konservativ sein, da fängt es an bei der Beikosteinführung ab dem 4-6 Monat, wie sie stillen noch mit 9 Monaten, über zu groß zu klein, zu leicht. Die Eltern werden verunsichert. Dem Kind wird allerhand angedichtet, dabei ist es kerngesund. Ich habe damit noch keine Erfahrung, werde aber berichten, wenn ich das erste Mal auf den Kinderarzt treffe.

Kein Kind ist aus dem Katalog und ich finde jedes Kind hat ein Recht darauf, so aufzuwachsen, wie es nach seiner Natur ist.

Manche Kinder sind einfach langsamer, kleiner, größer, leichter als der Durchschnitt.

Ich mit meinen 153 cm bin auch kleiner, als der Durchschnitt der ca. 170cm beträgt. Das ändert aber nichts an mir.

Deshalb lasst euch nicht verunsichern, hört auf euer Herz.