Klappentext:

Die nahe Zukunft. Vor zehn Jahren wurde bei einem Anschlag die Stadt Pittsburgh 756_16257_152628_1_xxlvollständig ausgelöscht. Mithilfe eines gewaltigen Datenarchivs konnte die Stadt jedoch als virtuelle Simulation wiederhergestellt werden. Hier ermittelt John Dominic Blaxton unaufgeklärte Verbrechen, und insbesondere ein Fall lässt ihn nicht los: Das Bild einer wunderschönen Frau, die ermordet wurde, wird offenbar aus dem Archiv und damit aus der virtuellen Realität gelöscht. Auf der Suche nach Antworten stolpert Dominic über eine
grauenvolle Entdeckung …

Rezession:

John Dominic Blaxton ist ein einsamer Mann, seine Frau wurde bei dem Anschlag auf die Stadt Pittsburgh getötet. So wie ihm geht es noch vielen anderen. Dennoch kommt er nicht über ihren Tod hinweg. Durch das Datenarchiv, das er auch für seine Arbeit braucht, besucht er seine Frau immer und immer wieder. Er durchlebt die selben Momente und Situationen immer wieder.

Das ist durch eine Adware möglich, die über das Gehirn gelegt wird. So kann er sich in die Datenarchive einklinken. Natürlich dienen sie auch den Medien, insbesondere personalisierte Werbung.

Die Geschichte nimmt seinen Lauf, als er den Mord an einer Hannah untersuchen soll. Zuerst handelt es sich um einen normalen „Versicherungsfall“doch als er mit seiner Drogensucht in die Hände der Polizei fällt, und sein Arbeitgeber nichts anderes nun tun konnte als ihn zu entlassen und ihn auch von diesem Fall abzuziehen, beginnt sich alles zu verändern. Ein neuer Job wird ihm angeboten, ein neuer Psychiater wird ihm gestellt. Immer tiefer wird er in Machenschaften gezogen….

Meine Meinung:

Das Buch ist hoch interessant, immer wieder gibt es neue Wendungen, und wie so oft, konnte ich hier die Geschehnisse nicht voraus ahnen.

Der Autor knallt die Tatsachen auf den Tisch, ungeschönt und detailliert geht er auf die einzelnen Szenen ein. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Ein Thriller der den Namen verdient.

Manchmal hab ich den Faden verloren. Der Protagonist ist er hier, dann auf einmal da. Allerdings passiert das nicht häufig, vielleicht drei oder vier Mal.

Die Personen sind gut beschrieben und die Vorstellung ein Leichtes. Der Schreibstil ist eingängig, leicht zu lesen. Was mir nicht so gefällt, sind die detaillierten Umgebungsbeschreibung, die überfliege ich relativ schnell, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Ein gutes Buch, wer auf Thriller mit Zukunftsvisionen steht.

 

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