Carbenie´s World

Mein Leben

Monat: Januar 2016 (Seite 1 von 2)

Öko-Test lässt Diät-Shakes glatt durchfallen

Hier der ganze Artikel

Allerdings finde ich, besonders hervorzuheben
ist dieser Abschnitt:m1602-diaetshake

Auch Aromen und Gen-Soja bringen Punktabzüge

Außerdem sind die Pulvershakes Kunstprodukte, die nicht nur mit Aromen und Süßstoffen geschmacklich aufgepeppt werden, sondern teilweise auch noch Schadstoffe enthalten. Chlorat und Perchlorat können zum Beispiel die Aufnahme von Jod in der Schilddrüse blockieren. In drei Pulvern (Almased, Herbalife, Aktivkost) wies das Labor gentechnisch veränderte Bestandteile von Sojabohnen nach – für die Öko-Tester ein schwerwiegender Mangel.

41 Millionen kleine Kinder zu dick

Experten haben einen besorgniserregenden Bericht vorgelegt: Zahlreiche kleine Kinder weltweit bringen viel zu viel Kilos auf die Waage. Schuld sei zu viel Werbung für ungesundes Essen.

Die Zahl dicker, kleiner Kinder hat erheblich zugenommen – vor allem in Afrika und Asien. Mindestens 41 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren sind übergewichtig oder fettleibig, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf berichtet. Das entspreche 6,1 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe – 1990 seien es 31 Millionen (4,8 Prozent) gewesen.

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Zwölf Jahre alter Fehler: Apple ruft Millionen Netzteilstecker zurück

Apple-Kunden, die zwischen 2003 und 2015 ein Mac- oder iOS-Gerät gekauft haben, sollten den Stecker überprüfen. Bestimmte Modelle könnten Stromschläge verursachen.

Apple-Netzteil

Bestimmte Netzteilstecker, die Apple zwischen 2003 und 2015 ausgeliefert hat, können „in äußerst seltenen Fällen“ brechen oder „bei Berührung das Risiko eines elektrischen Schlags bedeuten“, warnt Apple am Donnerstag. Über ein Rückruf- und Austauschprogramm können betroffene Kunden die fraglichen Stecker gegen ein überarbeitetes Modell austauschen.

Betroffen seien Stecker, die mit Macs und diversen iOS-Geräten für die Nutzung in Argentinien, Australien, Brasilien, Kontinentaleuropa, Neuseeland und Südkorea verkauft wurden. Auch Apples Reise-Adapter-Kit sei betroffen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Bisher habe man Kenntnis von zwölf Fällen, bei denen die genannten Probleme aufgetreten sind, erklärt der Konzern weiter. Von dem Problem nicht betroffen seien USB-Netzteile und alle anderen Netzteilstecker, die von Apple für den Gebrauch in China, Großbritannien, Hongkong, Japan, Kanada und den USA entwickelt worden sind.

Apples Rückruf reiht sich in eine Serie ähnlicher Aktionen anderer Hersteller ein. Zuletzt hatte Microsoft vor wenigen Tagen die Netzkabel einiger Surface-Pro-Tablets zurückgerufen, bei denen die Gefahr einer Überhitzung besteht. Im August hatte HP sechs Millionen Laptop-Ladekabel wegen möglicher Brandgefahr zum Austausch zurückgerufen. 2006 hatten DellToshibaLenovo und Fujitsu Millionen Notebooks wegen brandgefährlicher Akkus zurückgerufen.

Auf einer eigens eingerichteten Webseite informiert Apple über das Problem und erklärt, woran man betroffene Stecker erkennen kann. Ist an der Innenseite der Verbindungsstelle zum Netzteil eine vier- oder fünfstellige Zeichenkette oder gar Kennzeichnung zu sehen, muss der Stecker ausgetauscht werden. Stecker, die den Fehler nicht aufweisen, sind mit einem Region-spezifischem Code aus drei Buchstaben gekennzeichnet (EUR, KOR, AUS, ARG oder BRA).

Wer einen betroffenen Netzwerkstecker besitzt, kann sich entweder an den Apple-Support wenden oder den Austausch in einem Apple Store oder bei einem Fachhändler in die Wege leiten. Außerdem gibt es ein Online-Anforderungsformular. Um den Austausch durchzuführen, will Apple die Seriennummer des betroffenen Macs, iPods, iPads oder iPhones wissen.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/apple-ruft-millionen-netzteilstecker-zurueck-macs-und-ios-geraete-betroffen-a-1074496.html

Buch: Kill Order – Die Auserwählten

Die Vorgeschichte von Maze Runner ist ein gelungenes Buch.
Es hat nicht unbedingt etwas mit Maze Runner zu tun. Somit muss man die Triologie nicht unbedingt gelesen haben.51vdjlnuzbl-_sx355_bo1204203200_
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Spannungsbogen ist hoch und hält sich bis über die Häfte des Buches konstant. Einen kleinen Abfall bekommt er, wenn die Kämpfe sehr genau beschrieben werden.
Für mich eher etwas langweilig. Das muss ja nicht für jeden gelten.

Der Prolog fängt sehr interssant an, es wird von Thomas und Teresa erzählt. Die tiefe Verbundenheit zwischen den Beiden, wird schnell klar.
Thomas wird operiert. Das Gedächnis von ihm wird gelöscht. Er liegt betäubt da, und der Prolog spielt sich hautsächlich in den Gedanken von Teresa ab.
Ich war sehr gespannt und innerhalb der ersten Seiten total gefesselt.

Dann kam der Schnitt. Vor 13 Jahren.
Es wird das Leben beschrieben nach der großen Sonneneruption. Der Kampf ums Überleben. Duch die Träume des Protagonist Mark erfährt der Leser nach und nach, was bei der großen Katastrophe passierte.
Hauptsächlich geht es um eine Gruppe Menschen, die durch die Sonnen Eruption zu Freunden geworden sind.
Das Leben scheint in normale Bahnen wieder zu laufen, bis die ganze Dorfgemeinde aus heiterem Himmel von Pfeilen beschossen wird. Worauf die Getroffenen sofort starben. Duch das auströmende Blut wurden die anderen Bewohner bei Kontakt infiziert.
Die Auswirkungen werden erst später klar, denn je länger die Menschen mit dem Virus angesteckt lebten, umso schlimmer war der Verlauf bis diese starben.

Alles in allem eine super Vorgeschichte, ich hatte ausgehend vom Prolog, mit einem anderen Verlauf des Buches gerechnet.
Der Prolog hatte keinen großen Zusammenhang zum restlichen Buch.
Das Buch ist trotz allem Lesenswert. Sehr spannend geschrieben und unterhaltsam. Eine Empfehlung für jeden Maze Runner Fan und die, die es garantiert danach sein werden.

Buch: Flammende Bindung- Virulent – Linda Jacobs

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Das Buch fängt im Jahr 2105 an. Sofort wird der Leser in die Geschichte gezogen. Rauschen, ein Knall. Das Bett zitterte, das Holzhaus bebte.
Daryan hat Angst. Ihr Mutter kommt und möchte nur noch eins, dass ihr Kind sich in Sicherheit bringt.
Eine Schimäre bringt sie fort. Fort von allem, ihrem zu Hause, ihrer Mutter, ihrem bisherigem Leben.
Sie rannte, bis sie vor einem Tor stehen blieb. Der HSU.

Dann kommt ein Sprung von 14 Jahren.
Aus Daryan ist eine Jägerin geworden. Der nächste Auftrag heißt Marc. Ein Gesetzloser, auf den eine enorme Summe ausgesetzt ist.
Auf der Jagd nach dem Gesetzlosen Marc, bemerkt sie, dass etwas mit ihm anders war. Er war ausergewöhnlich schnell und flink. Durch ihre H4 Fähigkeiten war sie den anderen Menschen überlegen. Es konnte nicht anders sein, er musste auch ein H4 Träger sein.
Sie wähnte sich als Letzte ihrer Art, und fühlte sich zu Marc hingezogen.
Marc konnte in ihr von Weitem die H4-Trägerin erkennen. Das Virus in ihm versetzte sein Blut sofort in Wallung. Er versucht sie auf seine Seite und gegen die HSU zu ziehen, doch ihr Wille ist sehr stark, Außerdem fühlt sie sich der HSU verpflichtet, da diese sie aufgenommen und versorgt hatten.

Das Buch ist von Anfang an spannend geschrieben und lässt kaum Pause für Langeweile. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der Sicht von Daryan und aus der Sicht von Marc.

Die Ideen sind gut umgesetzt, ein lesenswertes Buch über Tote, die plötzlich wieder lebendig sind, eine tiefe Liebe, Erotik und auch Verantwortung. Unbegreifliche Dinge und knallharte Wahrheiten.

Mir hat das Buch gut gefallen, es erinnert an den ein oder anderen Film. Im Ganzen fand ich die Geschichte super interessant, und es sieht so aus, als wäre das erst der Anfang einer Reihe.

Buch: Wenn du gehst – Denise Träbing

Jana steht mitten im Leben, hat einen super tollen Freund, zwei Freundinnen, und auch sonst läuft alles gut. Am Anfang des Buches wird ihr Leben erzählt, wie es ist. Das alles toll läuft. Ihr Freund hat ihr einen Heiratsantrag gemacht, nicht ganz so wie sie sich das vorgestellt hat, aber egal.
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Bis zu diesem einen Tag. Der alles veränderte. Ihr Freund betrügt sie. Sie hatte niemals für möglich gehalten, das so etwas passieren könnte. Nun steht sie vor den Scherben ihres Lebens und flüchtet sich zu ihren Eltern.
Zum ersten Mal seit langer Zeit schaut sie sich in der Welt wieder um, und entdeckt, das es auch noch andere Männer auf der Welt gibt.
Sie lernt jemand kennen und selbst bei ihrer Freundin, die sie zu Weihnachten zu ihrer Familie mitgeschleift hatte, gibt es Männer, die sie faszinieren. Natürlich ist ihr Ex nicht einfach von heute auf morgen Geschichte. Drei Jahre sind eine lange Zeit.
Es kommt zum Gefühlschaos. Für welchen Mann soll sie sich entscheiden?

Ein auf und ab der Gefühle, sehr nah am wahren Leben.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, da das Buch in der Gegenwart geschrieben worden ist. Doch nach und nach, wurde ich mit aller Wucht in die Handlung hinein gerissen. Es folgte Schlag auf Schlag immer etwas anderes. Ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und las es dann auch komplett durch.
Eindrucksvoll schildert die Autorin den Kampf der Gefühle in Jana.
Eine Liebesgeschichte, die nicht immer nur rote Rosen ist, sondern auch Verzweiflung und das hin und her gerissen sein, zwischen zwei Männern ausführlich schildert.
Für mich ein sehr schönes Buch, welches ich auch bestimmt nochmals lesen werde.

Blogger Challenge – Witch Hunter

»Oberhalb meines Nabels ist
es in meine Haut eingebrannt,
ein schwarzes Mal. XIII.
Das Stigma, das mich beschützt
und allen zum Beweis dient,
was ich bin. Eine Hexenjägerin.
Sie weichen vor mir zurück,
als ob sie mich fürchten müssten.
Sie müssen mich fürchten.«

Die 16-jährige Elizabeth Grey sieht harmlos aus und ganz und gar nicht so, als könnte sie einen Hexer vergiften oder zehn Totenbeschwörer nur mit einem Schwert und einem Beutel Salz überwältigen. Trotzdem gehört Elizabeth zu den gefährlichsten Hexenjägern in Anglia.

Doch als sie mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und selbst der Hexerei angeklagt. Wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen.
Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich auf.

Doch was wird der Preis sein, den sie dafür bezahlen muss?

 

Hier findet ihr die Verlagsseite, und hier die Leseprobe.

 

Es geht um 130 Buch Exemplare, natürlich bin ich da auch mit dabei, wer drüber schreibt und den Blog verlinkt in der E-Mail schreibt kann 1 Exemplar gewinnen.

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Eine Tussi wird Mama

Das Buch: Eine Tussi wird Mama von Daniela Katzenberger

voller Vorfreude öffnete ich das Buch und verschlang gierig die ersten Seiten.

nun zum Inhalt:

Sie beschreibt grob wie es ihr in der Schwangerschaft geht, von verschiedenen Launen, wie sie immer wieder vorm Kleiderschrank steht und sich ihre „normal“ Größe anschaut. Mit den Sätzen, da passt du bald wieder rein.

Das selbst sie, die es nicht für möglich gehalten hätte, sich nicht mehr nur noch ums Äußere kümmert, sondern das Wohl des Kindes nun an erster Stelle steht.

Ein nettes Buch das Unterhaltungswert besitzt, allerdings große Informationen zum Thema Baby werden hier nicht gegeben.

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Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan der Katze, allerdings muss ich sagen, hat mich ihr Buch enttäuscht.

Es ist flach geschrieben, sie schweift immer wieder ab, und kommt erst nach einer halben Seite wieder auf das ursprüngliche Thema zurück. Was ich eher störend fand, und somit auch Text Passagen übersprungen habe.

Sie schreibt, wie redet, frei nach Schnauze, was eigentlich nicht schlecht wäre. Nur dachte ich mir, es wäre besser als Hörbuch anzuhören, wie zu Lesen. Der Schreibstil kann nun mal nicht dem Redestil entsprechend. Das Lesen wird so unnötig erschwert.

Der kaputte Krug

Autor: unbekannt

Es war einmal ein Wasserträger in Indien. Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holstab, an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war. An dem einen gab es nichts auszusetzen, mit ihm konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herrn eine volle Portion Wasser abliefern. Der andere hingegen hatte einen Sprung. In ihm war höchstens die Hälfte der ursprünlichen Wassermenge, wenn er an dem Haus ankam.

Über zwei Jahre lieferte der Wasserträger seinem Herrn täglich einen vollen und einen nicht einmal halbvollen Krug. Der intakte der beiden Krüge war sehr stolz darauf, dass der Wasserträger in ihm stets die volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung hingegen schämte sich, dass er durch seinen Makel seinen Dienst nicht gut versehen konnte.
Eines Tages sprach der kaputte Krug zum Wasserträger: „Ich schäme mich so für mich selbst – es tut mir so leid für dich, dass ich bin, wie ich bin.“
Der Wasserträger sah den Krug erstaunt an: “ Aber wofür schämst du dich denn?“
„Dass ich so viel Wasser verliere. Du strengst dich immer so an. Aber du bekommst nicht den vollen Lohn, weil du nie zwei volle Krüge abliefern. kannst.“
Da sprach der Wasserträger: „Achte das nächste Mal, wenn wir zum Haus meines Herrn gehen, auf die prachtvollen Wildblumen am Strassenrand.“
Der traurige Krug nickte und sie machten sich auf den Weg. Am Ende des Weges aber fühlte sich der Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut beim Wasserträger. Der aber sagte: „Hast du die Blumen am Strassenrand bemert? Und hast du auch gesehen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage?“
„Ja, das habe ich gesehen“, sagte der Krug.
„Ich habe deinen Sprung von Anfang an bemerkt“, fuhr der Wasserträger fort. „Daher habe ich einige Blumensamen gesammelt und sie auf deiner Seite des Weges vertreut. Jedes Mal wenn wir zu Haus meines Herrn gelaufen sind, hast du sie gewässert. So habe ich jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herrn und auch meinen eigenen dekoriert. All diese Schönheit hast du geschaffen – und mein Herr hat mich für die schönen Blumen stets reichlich entlohnt.“

Ein wunderschöner, trüber Tag

„Komm, lass uns endlich gehen!“ rief Lara ihrer Freundin Nina zu. Beide saßen an einem Tisch mitten in einer alkoholisierten, aufgeheiterten Party.

Vor ein paar Minuten kam eine komplette Fußballmannschaft hereingestürmt. Sie umringten die zwei Geburtstagskinder, redeten, lachten und zum Schluss grölten sie aus vollem Halse ein Geburtstagslied.

Laras Blick fiel auf einen gut aussehenden Mann, schwarze längere Haare. Ein  sympathischer Eindruck breitete sich in ihr aus.  Schon vom Zusehen, bekam sie Lust  mitzusingen.

`Ach, keine Chance‘, dachte sie bei sich und schaute zu ihrer besten Freundin hinüber. Nina hatte lange, lockige, schwarze Haare. Dunkelbraune Augen und kam mit ziemlicher Sicherheit an die Idealmaße von 90-60-90 ran.

„Ach komm, bleiben wir noch eine Weile, wird doch gerade erst lustig!“

Sie beäugte einen großen stattlichen Mann, mit blonden Haaren, einfach genau Ninas Typ.

„Wehe“, lachte Lara sie an, „Du lässt mich hier alleine sitzen!“ nicht mehr lachend, sondern eher mit Nachdruck, hängte sie diesen Satz noch dran.

Eigentlich war sie nur Nina zu Liebe mitgekommen auf die Party. Diese wollte unbedingt ihren Schwarm wieder treffen. Stundenlanges betteln ihrerseits hatte dazu geführt, dass sie Lara umstimmen konnte. Dabei wusste sie doch, wie es endete.

Nina wird nach Sichtung ihres männlichen Objektes nach einigen Minuten weit und breit nicht mehr auffindbar sein, das ist dann dieser Zeitpunkt, wo Lara frustriert nach Hause gehen würde.

Die Stimmung wurde zunehmend alkoholisiert und als ihr Blick zu Nina rüber flog, fand sie nur noch einen verlassenen Platz vor.

Genervt und traurig ließ sie ihren Blick durch das Zelt schweifen. Nina war mal wieder komplett verschwunden. Es war so typisch für Nina, sie schleppte Lara immer nur mit, damit sie nicht alleine auf die Party kommen musste und ließ ihre Freundin im Stich. Die fröhlichen Leute um sie herum, machten Lara nur noch einsamer und trauriger. Sie packte ihre sieben Sachen und begann die Suche nach ihrem Mantel.

Wenn sie wenigstens den tollen Typ von vorher nochmal sehen könnte, aber der war wohl auch verschwunden.

Unter einem Berg von Jacken, Pullovern und Mäntel fand sie endlich ihr gutes Stück.

„Hallo“, sagte eine Stimme hinter ihr. „Du möchtest schon gehen, die Party hat doch gerade erst angefangen!“

Etwas genervt, was das wohl wieder für einer ist, drehte sich Lara abrupt um. Mit großen Augen starrte sie ihr Gegenüber an. „Wie, was, nein!“ stammelte sie hilflos. Schwarze Haare, tiefblaue Augen und das Lippenpiercing fielen ihr sofort auf. Ungläubig drehte sie sich nochmal um. Er konnte wirklich nur sie gemeint haben. „Ich heiße Andi, ist der Platz noch frei?“ „Ja klar, ich bin Lara und ja ich wollte eigentlich gerade gehen, da meine Freundin Nina mich mal wieder alleine sitzen gelassen hat!“ Verdutzt hörte sie sich selber zu, warum nur sag ich das?

Vor Wut presste sie die Lippen zusammen, um nichts mehr zu sagen.

„Ach so, ja das kenne ich, aber dass sollte einem die Laune nicht verderben. Komm bleib noch etwas da, jetzt hab ich vielleicht noch eine Chance dich kennen zu lernen!“

Sie lachte ihn an. `Gefallen tut er mir ja schon super‘, dachte sie.

„OK, dann rauch ich erst mal eine, dann sehen wir weiter. Ich kann danach immer noch gehen.“ Sie holte ihre Handtasche hervor, legte ihren Mantel auf den Berg zurück, und begann in ihrer Handtasche herum zu kramen.

Sie fischte Zigarette und Feuerzeug heraus. Nachdem die Zigarette endlich brannte, schaute sie ihn an und musste lachen. Er sah verdammt gut aus und er lachte zurück.

„Was hast du noch vor, wenn du dann vielleicht jetzt gleich gehst?“

„Gar nichts, nach Hause gehen, meine drei Kinder warten bestimmt schon“, scherzte sie und grinste ihn frech an.

„Kinder?“

„Ja, meine drei Frettchen… sie verhalten sich wie Zweijährige!“

„Ach so!“ Wie ein Felsbrocken, der vom Herzen fiel, kam das Wort heraus.

„Frettchen, ist ja süß! Ich habe eine Katze zu Hause! Charlotte schläft am Liebsten auf meinem Bauch und wehe man stört sie dabei. Echt ulkig, dann fängt sie an zu fauchen und man sieht sie den ganzen Tag nicht mehr.“

„Oh, ich hab ganz vergessen, möchtest du auch eine?“ Lara deutete auf den Glimmstängel. „Nein, danke, ich rauche nur Tabak. Ist billiger und schmeckt besser.“

„Ja, da hast du Recht, ich hab auch eine Weile Tabak geraucht!“

„Möchtest du etwas trinken?“, fragte Andi Lara und sah ihr einen kurzen Augenblick in die Augen.

Sie zuckte leicht zusammen und hastig drehte sie sich Richtung Getränke, überlegte kurz und sagte, etwas zu laut: „Hmm, ich muss noch Autofahren. Eine Cola vielleicht?“

Eine bekannte Stimme hinter ihr sagte plötzlich: „Du kannst auch bei mir übernachten, wohn doch gleich quasi um die Ecke.“

Die Stimme gehörte zu Ihrem Cousin Elu der hinter ihr stand.

„Was machst DU denn hier?“

„Feiern!“ sagte er fröhlich, „wie gesagt, Angebot steht.“

„Er flüsterte ihr ins Ohr: „Hausschlüssel liegt unter der Matte. Und hey, der Andi ist echt ein Lieber.“

Grinsend, dann laut lachen lief er davon.

„Ok, bring mir bitte ein Gläschen Bowle mit.“

„Klar, Moment.“

Er stand auf, lief in Richtung Bowle und warf einen Blick zurück. Lara, die ihm nachgesehen hatte, schaute weg. Sie ließ ihren Blick über die Menschenmenge gleiten und hoffte Nina zu entdecken.

Sollte sie sie vielleicht suchen gehen. In diesem Moment kam Nina auf sie zu gerannt: „Also!“, brüllte sie, „ich geh jetzt, kommst du mit?“ Verärgert angelte sie ihre Jacke aus dem Mantelberg. „Was ist denn los?“ Lara hielt sie am Arm fest. Zusammen ließen sie sich auf die Bank fallen.

„Ach, dieser Louie, so ein Arsch, total oberflächlich und … ach… kommst du jetzt mit?“

„Nein, ich bleib noch!“

Verdutzt musterte Nina Lara. Hastig sagte sie:“Elu mein Cousin ist auch da, ich kann bei ihm schlafen, wenn ich möchte.“

„OK, bye“

Wahrscheinlich hatte Louie sie abserviert, sonst wäre sie nicht so schnell von einer Party verschwunden. Zum Glück hat sie Andi nicht getroffen, nachher macht sie sich noch an ihn ran.

Sie schaute in Richtung Bar und ihr Herz blieb stehen. Nina stand aufreizend vor Andi und schien ihn schon fast um den Finger gewickelt zu haben.

Ihre gute Laune fiel fast bis zum Gefrierpunkt. Kampfbereit stand sie auf. In diesem Moment sah er sie an. Sein Blick hatte etwas Gequältes, dann lachte er ihr kurz zu. Er schien kleine abwehrende Gesten zu Nina zu machen. Aber so was ist Nina egal, nur noch ein bisschen und sein Wille ist gebrochen, wie bei allen Männern.

Lara starrte Andi immer noch an. Sie stand nun wirklich auf und holte sich ein Glas Bowle. Jetzt erst Recht.

Sie lief an den beiden vorbei und meinte zu Nina spitz: „Wolltest du nicht gehen?“

„Ja schon, aber stell dir vor, da sehe ich ihn, Andi heißt er!“

„Ja, ich weiß“, ihre Stimme zitterte leicht.

Andi schaute demonstrativ auf seine Uhr: „Oh man, ich muss los!“

Er verabschiedete sich bei Nina, umarmte Lara kurz und steckte ihr dabei einen kleinen Zettel zu.

„Gut, dann geh ich auch.“ Nina wollte Andi hinterher, aber konnte ihn nirgends mehr entdecken.

„Mist!“ jetzt klang sie wirklich sehr wütend. „Bis morgen!“ Doch Lara verabschiedete sich nur halbherzig und sagte: „Ja klar, Bussi“. Dann zog Nina frustriert ab.

Laras Kopf war bei dem winzigen Zettel in ihrer Hand. Eine Telefonnummer stand drauf und:

Ich warte vorne rechts am Eingang hinter dem Baum, wenn du möchtest.

Ihr Glas Bowle hatte sie fast unbemerkt ausgetrunken. Sie holte ihre Tasche und ihren Mantel, sagte kurz Elu Beschied, dass sie frische Luft braucht und ging klopfenden Herzens hinaus zu den Bäumen.

`Eigentlich kenn ich ihn nicht, warum mach ich so was‘, dachte sie sich und etwas mulmig wurde ihr zumute.

Die schlechten Gedanken wegwischend, ging sie erwartungsvoll weiter.

Lässig am Baum gelehnt stand Andi da, eine selbst gedrehte Kippe im Mund. Er drückte sich weg, und kam auf Lara zu. Sie einfach in den Arm nehmend, hauchte er ihr ins Ohr:

„So hallo! Schön, dass du gekommen bist und danke, dass du mich von Nina befreit hast.“

„Es ist unglaublich, wie viele Männer auf sie reinfallen.“

„Wollen wir ein Stück gehen?“ fragte er sanft.

„Ja gerne“, erwiderte Lara, ihren Ohren und Augen kaum trauend. Es war eine trübe Nacht, aber man konnte vereinzelt Sterne entdecken.

„Ich hatte schon gedacht, dass Nina dich um den Finger wickelt!“ Leicht zögernd äußerte sie ihre heimliche Vermutung.

Er lachte lauthals „Nein, sicher nicht, vor allem, weil ich doch davor so eine nette Bekanntschaft gemacht hatte.“

Er angelte sich Laras Hand, drückte sie kurz und ließ sie wieder los. Lara merkte, wie sie errötete, aber zum Glück war es dunkel. Auf einmal merkte sie den Alkohol. Sie musste sich auf den Weg konzentrierte, sie hatte von der Bowle doch einen kleinen Schwips bekommen und die frische Luft verstärkte das Ganze noch.

Beherzt griff sie nach seiner Hand, stolperte dabei über einen Stein und plumpste auf ihn. Überrascht von dieser Aktion konnte Andi sich nicht mehr halten und beide fielen auf den Boden. „Autsch, hey tut mir so leid“ rief Lara und musste laut lachen. „So was Dummes!“ ärgerte sie sich über sich selbst. „Ich … Andi rappelte sich hoch, und zog Lara mit sich. Er ließ sie aber nicht aussprechen, sondern drückte ihr einen Kuss auf die schimpfenden Lippen.

Sprachlos schaute Lara Andi an und ihr Herz fing heftig an zu schlagen. „Tut mir…!“ „Ist ja gut nichts passiert“, lachte er. „Du bist ja echt ein Tollpatsch!“

Er nahm ihre Hand und fragte sie: „Ist bei dir alles in Ordnung?“

„Ja sicher, alles gut, gibt einen großen blauen Fleck, aber das ist nicht schlimm.“

Im Laufen fing sie an mit dem Daumen seine Hand zu streicheln, kurz vor dem Zelt, stellte sie sich vor ihn hin. Der Sturz war wohl auf nassem Boden gelandet.

Beide dreckig von oben bis unten. Im selben Moment bemerkten sie die Aktion und fingen lauthals zu Lachen an. Lara umarmte Andi „Trotzdem sorry“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Du siehst auch nicht besser aus.“ antwortete er. Sie ließ ihn los trat ein Stück zurück betrachtete ihn und dann sich. „Aber du hast den Schlamm besser erwischt.“ Sie sah ihm in die Augen, ihr Lächeln verschwand. Er trat auf sie zu und küsste sie, ganz sanft und leicht. Sie erwiderte den Kuss und legte ihre Arme um ihn. Schmetterlinge tanzten in ihrem Bauch. „Na, na, na!“ Was ist hier den los?“ Lara und Andi zuckten zusammen, klar sie standen direkt vor dem Eingang. „Nichts“, rief Andi, „hast wohl noch nie zwei Menschen gesehen, die sich mögen.“ Lachend drückte er Lara noch einen Kuss auf den Mund.

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