Grippeimpfung verfehlt erneut ihr Ziel
Die US-amerikanische Seuchenschutz-Behörde Centers for Disease Control and Prevention gibt nun zum ersten Mal zu, dass der aktuelle Grippeimpfstoff (Grippesaison 2014/15) nur noch bei weniger als der Hälfte der derzeit in Frage kommenden Grippeviren wirke.

Demzufolge teilte das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit, dass bei einem der drei derzeit zirkulierenden Virentypen auch in Deutschland mit einer schwächeren Wirksamkeit gerechnet werden müsse.

Dabei handelt es sich auch noch um einen stark verbreiteten Typ (H3N2), der schon öfter zu schweren Grippewellen geführt hat.

Da die Grippeviren erstaunliche Verwandlungskünstler sind, müssen die Grippeimpfstoffe jedes Jahr aufs Neue angepasst werden.

So gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) immer bereits im Februar bekannt, welche drei Virentypen der Impfstoff für den nächsten Winter enthalten soll, damit die Pharmakonzerne rechtzeitig mit der Herstellung beginnen können.

Am besten wäre es natürlich, wenn der aktuelle Impfstoff nochmals an das veränderte Virus angepasst werden würde.

Die Experten des Bundesamts für Gesundheit in Bern (Schweiz) erläutern jedoch, dass es dafür dann zu Saisonbeginn viel zu spät sei, da es mindestens sechs Monate dauern würde, bis ein neuer Impfstoff hergestellt wäre.

Nun haben die Grippeviren in den vergangenen Monaten ihre Oberflächenproteine derart stark verändert, dass der Impfstoff unwirksam wurde. Erstaunlich ist, dass die Grippeimpfung dennoch weiterhin empfohlen wird!

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